Muttertag in anderen Ländern



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Egal ob „Fête des Mères“, „Día de la Madre“ oder „Festa de la Mamma“ – alle diese Namen bezeichnen den Ehrentag der Mütter auf der ganzen Welt.

Kinder pflücken Blumen, basteln Geschenke, malen Bilder oder backen Kuchen. Und egal, welche Sprache die Kinder sprechen, sie haben eines gemeinsam: Sie ehren damit ihre Mütter.

Doch woher stammt der Muttertag eigentlich? Entgegen des allgemeinen Glaubens handelt es sich bei diesem Feiertag nicht um eine Erfindung der Blumen- und Pralinenindustrie. Der Muttertag in seiner heutigen Form wurde zwar in den USA eingeführt, doch es gab bereits 250 Jahre vor Christus erste Anzeichen für einen solchen Brauch. Es waren seinerzeit griechische und römische Göttinnen, denen man die Feste widmete, die mit dem heutigen Muttertag vergleichbar sind. Im alten Griechenland wurde zu dieser Zeit die Mutter des Gottes Zeus, Rhea, gefeiert. Man war für das Leben auf der Erde dankbar und es wurden Opfergaben als Geschenke dargebracht.

Der „Mothering Day“ im alten England wurde im 13. Jahrhundert von Heinrich III. eingeführt, um der „Mutter Kirche“ zu gedenken. Die Familie kam an diesem Tag zusammen und den Müttern wurden Geschenke überreicht.

Nachdem der Muttertag in den USA als nationaler Feiertag eingeführt wurde, zogen viele Länder nach. England ließ den „Mothering Day“ wieder aufleben, dann folgten die Schweiz, Norwegen, Schweden und seit 1922 gibt es den Muttertag auch in Deutschland.

Wir finden es schön, dass diese Tradition in vielen Ländern und Sprachen lebt. Viel zu übersetzen gibt es hierbei nicht, denn den Namen Mama findet man weltweit.

Wir wünschen allen Mamas alles Gute!



Photo by Ruben Ortega on Unsplash